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Elternorientierte Personalpolitik

„Die Gesellschaft ist ständig in Veränderung und junge Menschen - Frauen und Männer -  wollen heute beides: Beruf und Familie. Auch Väter wollen sich mehr in der Familie engagieren, wie die Studie Elternorientierte Personalpolitik zeigt. 2/3 der befragten Väter  wären bereit  in Karenz zu gehen bzw. würden ¾ ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie reduzieren. Nur 6 %  der in der Studie befragten Mitarbeiter tun es, weil sie einen Karriere-Knick oder Unverständnis in der Arbeitswelt befürchten. Deswegen braucht es ein Bündel von elternorientierten Maßnahmen und das Verständnis von Unternehmen für die Bedürfnisse der Eltern", so Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz. „Wir sind sehr stark in einem Denkmuster verankert, wo wir Karenz immer automatisch mit Frauen verbinden. Wenn sich dann ein junger Mann dazu entschließt in Karenz zu gehen, fallen alle aus allen Wolken, weil damit nicht gerechnet wird."

Ein solches Anliegen solle künftig selbstverständlich werden, sagt Schwarz. Die Vereinbarkeitsfrage und die Väterkarenz ist nicht nur eine gesellschaftspolitische Herausforderung, sondern auch  ein Managementthema. Männer und Frauen können ihr Potenzial  am besten in Ausgewogenheit von Beruf und Familie entfalten. Dies stärkt das Unternehmen.  Es ist im Interesse der Wirtschaft, berufstätigen Eltern die Vereinbarkeit zu erleichtern, denn Familien sichern die Arbeitskräfte von morgen. Die Effekte einer gelebten elternorientierten Personalpolitik sind evident: höhere Motivation, Engagement, Arbeitsleistung, Bindung an das Unternehmen.
All dies ist für das Unternehmen bereits heute erfolgsrelevant, in Zukunft aufgrund des demografischen Wandels sogar unverzichtbar.


KRin Ing.in Renate Scheichelbauer-Schuster, WK NÖ, LR Mag.a Barbara Schwarz, Dr. Erich Lehner, Studienautor
NLK Johann Pfeiffer

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Tel: 02742/9005-12786, Fax: 02742/9005-13585

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 9

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Letzte Änderung dieser Seite: 29.11.2016

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