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NLK 10.03.2017 13:49 UHR
Im Bild von links nach rechts: IVNÖ-Vizepräsident DI Helmut Schwarzl,  Landesrätin Dr. Petra Bohuslav,  NÖ Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl, die designierte Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner,  AKNÖ-Präsident Markus Wieser, AMS Niederösterreich-Geschäftsführer Mag. Karl Fakler
Im Bild von links nach rechts: IVNÖ-Vizepräsident DI Helmut Schwarzl, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, NÖ Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl, die designierte Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, AKNÖ-Präsident Markus Wieser, AMS Niederösterreich-Geschäftsführer Mag. Karl Fakler (© NÖ Landespressedienst/Pfeiffer) Bild anfordernDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung.

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Kick-off-Event für „Wirtschaft und Arbeit im Dialog"

Mikl-Leitner, Bohuslav: Sonderprogramm für Ausbildung von Fachkräften gestartet

In den Räumlichkeiten der Firma Geberit in Pottenbrunn bei St. Pölten fand am heutigen Freitag auf Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner die Kick-off-Veranstaltung „Wirtschaft und Arbeit im Dialog" statt.

„Wir haben uns heute zum ersten Mal in einem neuen Format getroffen, um die Probleme konkret anzusprechen und vor allem Lösungen zu finden. Die Anforderungen des Arbeitsmarktes und die Bedürfnisse der Wirtschaft wurden in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt. Wir wollen Menschen, die ohne Beschäftigung sind, der Wirtschaft zuführen, die dringend Arbeitskräfte braucht. Wir haben uns vorgenommen ‚Wirtschaft und Arbeit im Dialog‘ in regelmäßigen Abständen zu wiederholen", so Mikl-Leitner.

„Wir schreiben in Niederösterreich immer wieder Beschäftigungsrekorde, trotzdem steigt die Arbeitslosigkeit", hielt Mikl-Leitner fest. Es gebe viele Arbeitslose, aber leider auch Unternehmer, „die kein qualifiziertes Personal finden". Es gehe darum, hier ganz konkrete Lösungen anzupeilen. „Deshalb wird es ein Sonderprogramm für Personen geben, die bereit sind, sich in einem Beruf weiterbilden zu lassen, der Mangelware ist. Solche Menschen fördern wir mit bis zu 2.500 Euro. Damit unterstützen wir die Arbeitnehmerinnen bzw. die Arbeitnehmer und helfen auch den Unternehmen, geeignete Mitarbeiter zu finden. Weiters geht es darum, Beschäftigte mit IT-Kompetenz auszustatten. Die Digitalisierung ist eine Chance, die wir ergreifen müssen, für das Land Niederösterreich und seine Betriebe", hielt die designierte Landeshauptfrau fest.

Zum Bereich „Wirtschaft 4.0" betonte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Jeder Betrieb muss sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Schlüsselfaktor für die Zukunft." ‚Future of Produktion‘ sei ein solches Projekt, das gut von der Zukunftsakademie Mostviertel umgesetzt werde und den Schulungsbedarf für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhebe, so Bohuslav. „Dieses Format werde auf ganz Niederösterreich ausgerollt, damit die Mitarbeiter genau jene Schulungen erhalten, die sie in der Arbeit benötigen", kündigte die Landesrätin an.

Hinsichtlich der Zusammenarbeit im Land meinte NÖ Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl: „Wir haben in Niederösterreich ein gutes Gesprächsklima und ein gutes Miteinander. Unsere wertvollsten Ressourcen, die Menschen, müssen perfekt auf das Wirtschaftsleben vorbereitet werden. Unser Begabungskompass zeigt die Stärken und Talente der Jugend auf. Die Potentiale der Jugendlichen dürfen nicht vergeudet werden."  

AMS Niederösterreich-Geschäftsführer Mag. Karl Fakler sagte, die niederösterreichischen Betriebe würden immer mehr Menschen beschäftigen. Die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich steige aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Menschen länger im Erwerbsleben bleiben müssten. Auch würden verstärkt Menschen aus den Nachbarländern in Niederösterreich arbeiten. Aufgrund der nun geplanten Maßnahmen werde im Jahr 2020 die Zahl der Arbeitslosen deutlich geringer sein, kündigte Fakler an.

AKNÖ-Präsident Markus Wieser meinte: „Die Digitalisierung bietet viele Chancen. Uns ist es aber wichtig, dass wir den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dabei helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Wir brauchen stabile Einkommen, was auch wichtig für die Kaufkraft ist. Wir müssen den Frauen die Möglichkeit geben, verstärkt in technischen Berufen zu arbeiten. Beruf und Familie müssen besser vereinbar sein."

IVNÖ-Vizepräsident DI Helmut Schwarzl führte aus: „Die Digitalisierung gibt es schon lange. Die Veränderungsgeschwindigkeit in diesen Bereichen wird immer schneller. Automatisierung bedeutet aber auch, dass die Menschen und besonders die Spezialisten in Zukunft noch mehr gefragt sein werden. Viele Jobchancen liegen im Bereich der Technik." 

Nähere Informationen: Büro LHStv. Mikl-Leitner, Hermann Muhr, e-mail hermann.muhr@noel.gv.at, Telefon 0664/826 78 89, bzw. Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon 02741/9005-12322, e-mail c.fuchs@noel.gv.at, Wirtschaftskammer Niederösterreich, Christian Buchar, Telefon 02742/851-14600, christian.buchar@wknoe.at, www.wko.at/noe.

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letzte Änderung dieser Seite: 10.03.2017, 13:53
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