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NLK 16.03.2017 11:47 UHR
Präsentierten Aktion "Sicheres Wohnen": Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner sowie Innungsmeisterstellvertreter und Alarmanlagenerrichter Rudolf Jursitzky (v.l.n.r.)
Präsentierten Aktion "Sicheres Wohnen": Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner sowie Innungsmeisterstellvertreter und Alarmanlagenerrichter Rudolf Jursitzky (v.l.n.r.) (© NÖ Landespressedienst/Pfeiffer) Bild anfordernDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung.

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Land NÖ fördert ab 1. April „Sicheres Wohnen"

LH-Stv. Mikl-Leitner: „Leisten damit einen wesentlichen Beitrag, dass die Menschen sich entscheiden, Eigenvorsorge zu treffen"

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten heute, Donnerstag, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner, Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher sowie Innungsmeisterstellvertreter und Alarmanlagenerrichter Rudolf Jursitzky über die Aktion „Sicheres Wohnen". Gefördert werden ab 1. April für die Jahre 2017 und 2018 der Einbau von Sicherheitstüren bis 1.000 Euro und die Installierung von Alarmanlagen bis 1.000 Euro.

„Sicherheit zählt zu einem der zentralsten und wesentlichsten Grundbedürfnisse des Menschen, denn ohne Sicherheit gibt es keine Lebensqualität", betonte Landeshauptmann-Stellvertreterin Mikl-Leitner, warum ihr das Thema Sicherheit „ein zentrales und wichtiges Anliegen" ist. Die Statistik zeige, dass die Einbruchszahlen reduziert werden konnten. „Trotz der positiven Entwicklung gibt es aber Sorgen und Ängste in der Bevölkerung", führte Mikl-Leitner aus, dass das Angst vor Gewalt und die Unsicherheit, wenn ein Fremder in die eigenen vier Wände eindringe, seien. Die eigenen vier Wände sollten „ein Ort der Erholung sein", so Mikl-Leitner.

Die Aktion „Sicheres Wohnen", die es zuletzt 2015 gegeben habe und jetzt ein Jahr ausgesetzt worden sei, sei „gut, wichtig und richtig", daher werde man diese neu aufleben lassen, führte die Landeshauptmann-Stellvertreterin aus, dass eine Evaluierung gezeigt habe, dass die Initiative greife und immer wieder nachgefragt werde. „Wir werden fünf Millionen Euro für die Aktion in die Hand nehmen", informierte Mikl-Leitner, dass es um einen einmaligen Zuschuss gehe, der nicht rückzahlbar sei, die Bürger bekämen somit „bares Geld auf die Hand". Übernommen werden maximal 30 Prozent der Investitionskosten. „Wir fördern den mechanischen Sicherheitsschutz - den Einbau von Sicherheitstüren - und den elektronischen Sicherheitsschutz - die Installierung von Alarmanlagen", sagte Mikl-Leitner, dass beides mit jeweils 1.000 Euro gefördert werde. „Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, dass die Menschen sich entscheiden, Eigenvorsorge zu treffen", so die Landeshauptmann-Stellvertreterin. „Wir wissen aufgrund der Statistik, dass wir mit der Initiative die Einbruchsrate reduzieren können", führte Mikl-Leitner aus, dass die Täter Abstand von der Tat nehmen würden, wenn sie sehen, dass Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden sind.

Die Landeshauptmann-Stellvertreterin bedankte sich bei der Landespolizeidirektion und Landespolizeidirektor Prucher für die gute Zusammenarbeit - auch beim Thema Prävention: „Prävention ist wohl der beste Schutz". Weiters bedankte sie sich bei Innungsmeisterstellvertreter Jursitzky, dass man die Aktion „Sicheres Wohnen" gemeinsam umsetze.

„Die Sicherheitsstatistik schaut gut aus", informierte Landespolizeidirektor Prucher, dass man die Aufklärungsquote auf 48 Prozent erhöhen habe können. Ein besonderes Augenmerk bei der Polizeiarbeit liege auf den Einbrüchen in Wohnungen, Häuser und Firmen, da dabei das subjektive Sicherheitsbedürfnis leide. Die Aktion „Sicheres Wohnen" hätten in der Vergangenheit über 55.000 Niederösterreicher in Anspruch genommen. „Jeder einzelne Einbruch ist einer zu viel", so Prucher. Er bedankte sich bei der Wirtschaft und Innungsmeister Jursitzky, gemeinsam habe man im Vorjahr die Aktion „Sicheres Unternehmen" gestartet. Weiters bedankte er sich bei Landeshauptmann-Stellvertreterin Mikl-Leitner für die Aktion „Sicheres Wohnen": „Kein anderes Bundesland fördert das so wie Niederösterreich." „Wir wollen, dass das hohe Sicherheitsniveau so bleibt", so Prucher.

„Danke, dass die Aktion wieder ins Leben gerufen wurde", so Innungsmeisterstellvertreter Jursitzky. „Der Konsument ist auf Sicherheit bedacht und wir versuchen das mit unseren Betrieben zu unterstützen", sagte Jursitzky, dass es ca. 600 Alarmanlagenbetriebe gebe. Auf der Website der Wirtschaftskammer gebe es ein Verzeichnis mit „Firmen von A bis Z", hier könne man etwa sehen, wer für den Einbau von Alarmanlagen berechtigt sei. So könne man sicher sein, dass eine Firma alle Voraussetzungen dafür erfülle.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Mikl-Leitner, Pressesprecher Hermann Muhr, Telefon 0664/82 67 889, e-mail hermann.muhr@noel.gv.at, http://www.firmen.wko.at/

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letzte Änderung dieser Seite: 18.03.2017, 14:43
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