17.03.2017 | 09:20

Land NÖ hilft bei Adaptierung und Sanierung des Bistumsgebäudes in St. Pölten

Pröll: Bedeutendes Kulturerbe in der Landeshauptstadt pflegen

Am Domplatz in St. Pölten soll beim Bistumsgebäude ein neuer Zugang geschaffen und die Fassaden saniert werden. Die Landesregierung hat in ihrer letzten Sitzung auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll einen Finanzierungsbeitrag in der Höhe von 330.000 Euro zugesagt. „Das Bistumsgebäude der Diözese St. Pölten zählt zu den prägendsten historischen Schönheiten der St. Pöltener Altstadt, das bis heute gepflegt und erhalten wurde. Damit dies auch so bleibt, unterstützt das Land Niederösterreich die denkmalpflegerischen Maßnahmen für dieses bedeutende baukulturelle Erbe in der Landeshauptstadt", so Landeshauptmann Pröll.

Das aus dem ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift hervorgegangene Bistums-gebäude in St. Pölten ist der Wohn- und Amtssitz des Diözesanbischofs und beherbergt das Diözesanmuseum. Die mehrflügelige Anlage ist im Wesentlichen ein Bauwerk aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Beim Dom von St. Pölten handelt es sich um einen romanischen Sakralbau des 13. Jahrhunderts, der in weiterer Folge mehrfach erweitert und umgebaut wurde.

Mit dem Einbau eines Liftes soll dabei auch eine barrierefreie Erschließung des Diözesanmuseums ermöglicht werden. Im Bereich des Diözesanmuseums sollen unter anderem der Empfangsbereich, der Kassen- und Verkaufsraum sowie die Sanitärräume adaptiert werden. Im Zuge dieser Maßnahmen ist auch vorgesehen, die zum Domplatz gerichteten Fassaden der Domkirche und des Bistumsgebäudes zu sanieren.

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