Magenta Business, "Haus der Digitalisierung" und Stadt Tulln erweitern Kooperation im Digitalisierungsbereich

LR Danninger: Einsatz von Covid Sensoren wird mit Schulstart ausgeweitet

09.09.2021 | 10:12

Mit dem Bau des realen „Haus der Digitalisierung“ bekommt die Digitalisierung bis Anfang 2023 einen zentralen Anlaufpunkt in Tulln. Digitalisierung soll in Tulln erlebbar und greifbar gemacht werden. Passend zur „Smart Green City“-Positionierung der Stadt werden bereits jetzt unterschiedlichste Digitalisierungsprojekte in Tulln getestet und ausprobiert. „Unser Ziel ist es, den Alltag der Menschen mit digitalen Lösungen zu erleichtern und neue Technologien auszuprobieren. Die Partnerschaft mit Tulln ermöglicht es uns, Erfahrungen zu sammeln, um skalierbare Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Gerade im letzten Jahr war die Digitalisierung eine der Triebfedern der niederösterreichischen Wirtschaft“, so Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger.

Bereits im Oktober 2020 starteten Magenta Business und Tulln das Pilotprojekt „Raumluftgütemessung“ in der Musikmittelschule Tulln. Mit einem Messgerät wurden regelmäßig Faktoren erhoben, welche die Luftqualität in Räumen beeinflussen: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck sowie Kohlendioxid. Die Alarmierung bei erhöhtem Infektionsrisiko bzw. sinkender Luftqualität in Schulklassen oder Büros erfolgt automatisch, so kann rechtzeitig „gelüftet“ werden.

Die erhöhte Covid-19-Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen konnte somit reduziert werden. Auf Grund der guten Erfahrungen im Pilotbetrieb wird der Einsatz der Sensoren in Tulln mit Schulstart auf die Egon Schiele Volksschule, die Volksschule Frauentorgasse, die Volksschule Langenlebarn sowie die HAK/HAS Tulln ausgeweitet. Werner Kraus, CCO Business bei Magenta Telekom, meint dazu: „Aufbauend auf den guten Erfahrungen erweitern wir unsere Kooperation im Bereich Luftgütemessung. In einem nächsten Schritt liegt der Fokus auf ‚Smart Parking‘ Lösungen für Tulln. Hier laufen weitere Gespräche“. Digitalisierungsstadtrat Lucas Sobotka betont: „Pilotprojekte wie dieses im Bereich Luftgütemessung helfen der Stadt Tulln, das Serviceangebot für die Tullnerinnen und Tullner laufend zu erweitern. So wird Technik erlebbar und die Vorteile im Alltag spürbar. Zahlreiche weitere Projekte stehen in den Startlöchern“.

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