Alltagsradverkehr

RADland Niederösterreich: Die Initiative zur Förderung der aktiven Mobilität

Der Verkehr ist eine der größten Herausforderungen für die niederösterreichische Klima- und Energiepolitik. Da der Radverkehr einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgase aus dem Verkehrssektor leistet, fördert das Land Niederösterreich mit seiner „Strategie für mehr Aktive Mobilität“, den Rad- und Fußgängerverkehr.

Derzeit liegt der Anteil des Öffentlichen Verkehrs bei rund 30 Prozent an der Verkehrsleistung, aber nach wie vor weist Niederösterreich einen hohen Anteil an PKW-Fahrten auf, die sich vermeiden lassen würden. So sind rund 25 % der Arbeitswege, die mit dem Auto zurückgelegt werden, unter zehn Kilometer lang. Im privaten Bereich sind 40% PKW-Fahrten kürzer als fünf Kilometer.


5 Zielsetzungen wurden daher in der „Strategie für mehr Aktive Mobilität in Niederösterreich“ definiert:

  1. Vorteile auf kurzen Wegen  – Zufußgehen und Radfahren sind einfach, sicher und machen Spaß. Durch sichere und attraktive Straßenraumgestaltung, u.A. in Ortszentren, kann Aktive Mobilität ihre Vorteile voll ausspielen.
  2. Die clevere Alternative für mittellange Wege – Elektromobilität und attraktive, schnelle Verbindungen machen das Rad zur interessanten Alternative auf Strecken mittlerer Länge, insbesondere für Arbeits- und Ausbildungspendlerinnen und -pendler.
  3. Aktive Mobilität und Öffentlicher Verkehr – „Team Umweltverbund“ als Angebot für längere Wege – Durchdachte Angebote für reibungslose, multimodale Wegeketten machen das Zufußgehen oder Radfahren als Lösung für die erste und letzte Meile etwa für Pendlerinnen und Pendler mit längeren Arbeitswegen interessant.
  4. Die Vorzüge (er)kennen  – Dank einer treffsicheren Imagekampagne und einer breiten Kooperation mit den Gemeinden, der Wirtschaft, Schulen und anderen Akteuren ist die aktive Fortbewegung positiv besetzt und eine gesellschaftlich anerkannte Wahl für viele Alltagswege. 
  5. Die Aktive Mobilität steht auf einem starken Fundament - Ein weiterentwickelter organisatorischer, finanzieller und technischer Rahmen ermöglicht eine effiziente und zielgerichtete Unterstützung der Aktiven Mobilität auf allen Ebenen.

So wird bis 2030 wird eine Verdopplung aller im Rad- und Fußgängerverkehr zurückgelegten Wege, auch in Kombination mit dem Öffentlichen Verkehr, angepeilt.

Für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur sind grundsätzlich die NÖ Gemeinden verantwortlich. Das Land Niederösterreich schafft hierzu die rechtlichen Rahmenbedingungen und fördert die Errichtung von Radverkehrsanlagen.


Radtraining in Volksschulen


weiterführende Links

Ihre Kontaktstelle des Landes für Alltagsradverkehr

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten
Landhausplatz 1, Haus 16 3109 St. Pölten E-Mail: post.ru7@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 14689
Fax: 02742/9005 - 14950   
Letzte Änderung dieser Seite: 10.11.2020
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