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Gleichbehandlung/Frauenförderung





NÖ Gleichbehandlungsgesetz

Das NÖ Gleichbehandlungsgesetz verbietet Diskriminierungen im Zusammenhang mit einem Dienst- oder Ausbildungsverhältnis zum Land NÖ oder einer NÖ Gemeinde (NÖ Gemeindeverband) . Diskriminierungen im Zusammenhang mit der Aufnahme in den Landes- oder Gemeindedienst sind ebenfalls verboten.
Diskriminierende Ungleichbehandlungen wegen des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion/Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters und der sexuellen Orientierung sind nicht erlaubt.
Weiters verboten sind alle Formen der sexuellen Belästigung, aber auch Belästigungen, die im Zusammenhang mit einem der genannten Diskriminierungsgründe stehen. Darunter versteht man beispielsweise Mobbinghandlungen wegen eines Diskriminierungsgrundes.
Verletzen Dienstgeber das Gleichbehandlungsgebot, werden sie schadenersatzpflichtig.
Im Falle von (sexuellen) Belästigungen wird die belästigende Person schadenersatzpflichtig.




Klagefristen

Wenn man Schadenersatz wegen einer Diskriminierung fordern möchte, muss man bestimmte Fristen beachten:

  • Sexuelle Belästigung  - 3 Jahre
  • Belästigung im Zusammenhang mit einem Diskriminierungsgrund  -  1 Jahr
  • Alle anderen Ansprüche  - 6 Monate
  • Beendigung des Dienstverhältnisses durch den Dienstgeber- 14 Tage

Bevor man bei Gericht Schadenersatz fordern kann, muss die NÖ Gleichbehandlungskommission das Anliegen überprüfen. Ein Antrag an die Gleichbehandlungskommission stoppt die oben genannten Fristen. 




NÖ Gleichbehandlungsbeauftragte

Die NÖ Gleichbehandlungsbeauftragte und ihr Team stehen den Bediensteten des Landes, der Gemeinden und den LandeslehrerInnen mit Rat und Tat zur Seite. Sie nehmen Beschwerden entgegen und gehen jedem Verdacht einer Diskriminierung nach.

Die NÖ Gleichbehandlungsbeauftragte und ihre Stellvertretung unterliegen der Verschwiegenheitspflicht. Anfragen werden vertraulich behandelt und nur nach Rücksprache mit der/dem Bediensteten weitere Schritte unternommen.

Die Hilfeleistung kann auf dreierlei Arten erfolgen:

  • durch Hilfe zur Selbsthilfe
  • direkte Intervention oder
  • Abtretung an die zuständigen Stellen (zB. Personalvertretung/Betriebsrat)

Weitere Informationen über die Aufgaben und Aktivitäten der NÖ Gleichbehandlungsbeauftragten können den Tätigkeitsberichten entnommen werden.




Koordinatorinnen und Koordinatoren für Gleichbehandlung und Frauenförderung

Die Koordinatorinnen und Koordinatoren werden von der örtlichen Dienstnehmervertretung bestellt. Wenn Sie den Eindruck haben, bei einer dienstlichen Maßnahme ungerecht behandelt worden zu sein, stehen Ihnen die Koordinatorinnen und Koordinatoren an Ihrer Dienststelle mit Rat und Tat zur Verfügung.




NÖ Gleichbehandlungskommission

Die NÖ Gleichbehandlungskommission besteht als sozialpartnerschaftlich zusammengesetztes Organ aus

  • Vertreterinnen und Vertretern von Dienstgebern
  • Vertreterinnen und Vertretern  von Personalvertretung/Betriebsrat/Gewerkschaft und
  • Expertinnen/Experten

Sie überprüft über Antrag Beschwerden wegen beruflicher Diskriminierung, erstellt Gutachten und muss vor der gerichtlichen Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen eingeschaltet werden.

Weiters bezieht die NÖ Gleichbehandlungskommission Stellung zu Gesetzes- und Verordnungsentwürfen unter dem Blickwinkel der Gleichbehandlung und erarbeitet Vorschläge für Frauenförderprogramme.




Frauenförderprogramme und konkrete Frauenförderung

In allen Verwendungen und Bereichen des NÖ Landes- und Gemeindedienstes mit einem Frauenanteil unter 45%, ist Frauenförderung unter Wahrung des Leistungsprinzips geboten.

Frauenförderung ist ein wichtiger Bestandteil des Personalmanagements. Durch gezielte Förderung geeigneter weiblicher Bediensteter soll innerhalb überschaubarer Zeiträume ein möglichst ausgewogenes Zahlenverhältnis von Frauen und Männern auf allen dienstlichen Ebenen erreicht werden.



Weiterführende Informationen

Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.

Ihre Kontaktstelle des Landes

Amt der NÖ Landesregierung
NÖ Gleichbehandlungsbeauftragte
Dr.in Christine Rosenbach E-Mail: post.gbb@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-16212, Fax: 02742/9005-16279

3109 St. Pölten, Rennbahnstraße 29, (Tor zum Landhaus), Stiege B, 3. Stock, Zi. 313

Lageplan, Adressen aller Dienststellen


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Letzte Änderung dieser Seite: 03.01.2017

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