Brauchtumsfeuer, Lagerfeuer & Grillfeuer 

Regelungen nach dem Bundesluftreinhaltegesetz

Nach dem Bundesluftreinhaltegesetz ist das punktuelle und das flächenhafte Verbrennen von Materialien außerhalb dafür bestimmter Anlagen verboten

Der Gesetzgeber hat von diesem Verbot nur wenige Ausnahmen bestimmt, wie Lagerfeuer, Grillfeuer oder das Abflammen im Rahmen der integrierten landwirtschaftlichen Produktion bzw. biologischen Wirtschaftsweise.

Die Landeshauptfrau kann aber mit Verordnung weitere Ausnahmen vom Verbot des Verbrennens biogener Materialien für konkrete Zwecke festlegen. Dies ist z.B. für Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen (Osterfeuer, Sonnwendfeuer, Johannesfeuer) erfolgt, die daher grundsätzlich zulässig sind. 


Regelung nach dem NÖ-Feuerwehrgesetz

Jedermann ist verpflichtet, nach Möglichkeit alles zu tun, was das Entstehen eines Brandes oder einer Gefahr verhindert, und alles zu unterlassen, was deren Bekämpfung erschwert. 

Beim zulässigen Verbrennen im Freien gelten z.B. noch zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zum Zweck der Brandverhütung:

  • Beaufsichtigung durch geeignete Person
  • Bereithalten von Löschgeräten 
  • kein Verbrennen bei Sturm oder starkem Wind

Regelungen nach dem Forstgesetz

Im Geltungsbereich der Waldbrandverordnung der Bezirksverwaltungsbehörde gem. Forstgesetz ist jegliches Entzünden von Feuer, also auch das Entzünden eines Brauchtumsfeuers oder eines Lager- und Grillfeuers verboten. Entsprechend dem Text der Verordnung gilt dies im Wald und in seinem Gefährdungsbereich (d.h. alle waldnahen Flächen, auch Wiesen, Felder usw.).

 

weiterführende Links

Ihre Kontaktstelle des Landes für Zivil- & Katastrophenschutz

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
Langenlebarner Strasse 106 3430 Tulln E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13352
Fax: 02742/9005 - 13520
Letzte Änderung dieser Seite: 10.6.2020
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