Situation entspannt sich

Lawinenwarnstufe 3 - noch 2 Katastrophengebiete im Bezirk Scheibbs

ZAMG-Wetterwarnungen

Aktuelle Übersicht - Link zur Seite der ZAMG

Beitrag aktualisiert am Donnerstag, 17.01.2019, 19.30h

Verordnungen der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs - Katastrophenfeststellung

Gemäß § 13 Abs. 2 NÖ Katastrophenhilfegesetz 2016 (NÖ KHG 2016), LGBl. Nr. 70/2016
erlässt die Bezirkshauptmannschaft Scheibbs folgende Verordnungen:

Bezirk Scheibbs/Gemeinde Gaming: Katastrophenfeststellung für Weitenbach und Neuhaus

am 10.01.2019

Verordnungen der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs

Lageplan Katastrophengebiet Neuhaus

Die Katastrophenfeststellung für Lackenhof - Weitental wurde am Freitag, den 11.01.2019 um 17.45h aufgehoben
Verordnung zur Aufhebung KG Lackenhof


Bezirk Scheibbs/Gemeinde Göstling: Katastrophenfeststellung für das Schigebiet Hochkar am Mittwoch, den 9. Jänner 2019

Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs


Straßen frei befahrbar seit Donnerstag 16.00 Uhr

Baumbrüche durch Schneelasten und Wind sorgten für weitreichende Verkehrssperren. Am Donnerstag konnte der NÖ Straßendienst alle Straßensperren aufheben.

Großeinsatz der Feuerwehr und des Bundesheeres in den Schneeregionen

Auch am Freitag stehen noch Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Bundesheeres, des NÖ Straßendienstes und in vielen Gemeinden auch die Gemeindedienste im Schneeeinsatz. Die Schwerpunkte sind im Bezirk Scheibbs in der Gemeinde Gaming und Göstling (Hochkar). Im Bezirk Lilienfeld konnte am Donnerstag die Feuerwehr die Einsätze abschließen.


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Allgemeine Informationen über Gefahren im Winter 

  • Wintersturm mit Orkanstärke (zuletzt am 30. Oktober 2018)
  • extremer Schneefall (zuletzt im Jänner 2019 und im April 2017, Sperre der A21, hohe Lawinengefahr)
  • Eisregen, Raureif, Glatteis, Blitzeis (zuletzt Eiskatastrophe im Waldviertel im Dezember 2014)
  • Lawinen (zuletzt im Extremwinter 2008/2009)
  • Kältewelle (zuletzt Ende Februar 2018)

Ein Wintersturm mit starkem Schneefall kann in den Bergen zu Schneeverwehungen und erhöhter Lawinengefahr führen. Aber auch in den Niederungen können Schneefall und Schneeverwehungen zu erheblichen Behinderungen führen. Im Extremfall sind sogar ganze Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten, wie zuletzt im Bezirk Bruck/Leitha im März 2013.

Winterliche Straßenverhältnisse, gefrierender Regen und Glatteis sind oftmals Auslöser von Verkehrsunfällen. Beachten Sie die Winterreifenpflicht ab 1. November. Passen Sie ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen an. 

Für den Extremfall, dass man mit seinem Auto im starken Schneetreiben eingeschneit wird und Fremdhilfe nicht möglich ist, beachten Sie folgende Tipps. Wenn möglich bleiben Sie im Wagen und warten Sie das Ende des Sturms ab! Im Schneetreiben verliert man rasch die Orientierung. Wir empfehlen stets gutes Schuhwerk und wärmende Winterkleidung (inkl. Haube, Handschuhe) bei einer Fahrt im Winter mit dabei zu haben. Eine Decke im Kofferraum, Energieriegel im Handschuhfach sowie eine Flasche Wasser helfen derartige Extremsituationen gut zu überstehen. Erst wenn die Sicht eine Orientierung im Gelände zulässt das Fahrzeug verlassen. 

WICHTIG zu WISSEN! Kalte Temperaturen können bei Wind und Sturm noch rascher zu Erfrierungen führen.

Die typischen Winterstürme in Mitteleuropa sind durch Großwetterlagen ausgelöste Ereignisse und können mehrere Tage dauern. Ab Windgeschwindigkeiten von 117km/h spricht man im deutschen Sprachraum von einem Orkan. Ab dieser Windgeschwindigkeit muss man auch in Österreich mit Schäden an Gebäuden rechnen. 

Personen werden bei Stürmen meist durch umstürzende Bäume, herabfallende oder herumfliegende Trümmer und Gegenstände verletzt oder sogar getötet. So starben z.B. beim Orkan "Kyrill" im Jahr 2007 über 40 Menschen in Europa. Beim letzten großen Sturmereignis in Österreich wurde am 30. Oktober 2018 beispielsweise das Dach der Festung Hohensalzburg schwer beschädigt. Daher sollte in einer Sturmsituation jeder Aufenthalt im Freien vermieden werden.

Nähere allgemeine Informationen zu Gefahren und Verhaltenstipps betreffend Sturm und Orkan finden Sie hier.

Rechnen Sie auch mit Stromausfällen, wenn Leitungen durch umstürzende Bäume oder Schnee- und Eislasten beschädigt werden. In Niederösterreich sind durch den Landesenergieversorger ein Großteil der Leitungen, die in Waldgebieten geführt wurden, mittlerweile als Erdkabel sturm- und eissicher verlegt. Daher ist die Stromversorgung in weiten Teilen NÖ auch bei schweren Stürmen relativ gut sichergestellt. Beim Föhnsturm Ende Oktober 2018 waren laut Netz NÖ rund 3000 Kunden von Stromausfällen betroffen. Daher gilt es vorbereitet zu sein!

Wenn der Strom ausfällt, bin ich vorbereitet?

 

Ihre Kontaktstelle des Landes für Zivil- & Katastrophenschutz

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
Langenlebarner Strasse 106 3430 Tulln E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13352
Fax: 02742/9005 - 13520
Letzte Änderung dieser Seite: 17.1.2019
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