18.07.2019 | 14:22

Neue Bootsanlegestelle in Krummnußbaum

LR Bohuslav: Highlight an der Donau schafft zusätzliche Möglichkeiten für den Tourismus

Früher gab es an der Donau eine Rollfähre zwischen Krummnußbaum und Marbach. Mit einer neuen Bootsanlegestelle wird dieser Wasserweg nun wieder reaktiviert. Auf den Fundamenten der ehemaligen Anlegestelle der Rollfähre werden in Krummnußbaum ein neuer Bootssteg und ein Wartehäuschen errichtet. Bei der Gestaltung wird das Thema „Nuss“ weitergeführt, das bei der Vermarktung der Gemeinde eine zentrale Rolle spielt. „Die traditionelle Verbindung wird sozusagen neu interpretiert. Das schafft zusätzliche Möglichkeiten für touristische Angebote entlang der Donau“, betont Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav. „Die verkehrsgünstige Lage am Donauradweg macht Krummnußbaum touristisch besonders interessant. Nun wird der Ort noch besser – und passend zu seiner bereits etablierten Markenidentität – erschlossen“, so Bohuslav.

Früher war die Fährverbindung von Marbach an der Donau nach Krummnußbaum ein wichtiger Verkehrsweg. Die Bevölkerung von Marbach fuhr zum Einkaufen nach Krummnußbaum und die Kinder aus Krummnußbaum legten damit ihren Schulweg nach Marbach zurück. Auch die Pilgerströme nach Maria Taferl führten über diese Route. Heute sind nur mehr Fragmente der alten Rollfähre übrig. An die Stelle der früheren Nutzung durch die Einheimischen ist jetzt der Bedarf nach touristischer Belebung dieser Verbindung getreten. Die neue Anlegestelle ist ausgerichtet auf Gelegenheitsverkehr zwischen Krummnußbaum, Marbach und Maria Taferl. Auch Ausflugsbootsfahrten Richtung Ybbs und Pöchlarn können von dort aus starten.

Dieter Holzer, der Obmann der LEADER Region Südliches Waldviertel–Nibelungengau, betont: „Im Lauf der Jahre konnte sich Krummnußbaum zum Themendorf rund um das Thema ‚Nuss‘ entwickeln. Nun bekommt der Ort eine weitere dazu passende Attraktion. Das stärkt das Image und lädt die Gäste zum Kauf eines der vielen Nussprodukte ein.“

Die LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU–Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Markus Burgstaller, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail markus.burgstaller@noel.gv.at, bzw. ecoplus, Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, E-Mail a.csar@ecoplus.at.

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