01.07.2020 | 11:26

Stift Klosterneuburg öffnet mit Ausstellung „was leid tut“

Schau verbindet neueste Kunst mit historischen Sammlungsbeständen

Mit der Ausstellung „was leid tut“ öffnet das niederösterreichische Stift Klosterneuburg am heutigen 1. Juli wieder seinen regulären Kulturbetrieb. Die verschiedenen Aspekte des Begriffs „Leid“ werden an Hand von Kunstwerken alter, moderner und zeitgenössischer Kunst bis 15. November 20121 demonstriert.

Die Ausstellung „was leid tut“ führt anhand von sechs Kapiteln durch die Themen Vertreibung aus dem Paradies, Martyrium, Zweifel, Trauer, Reue hin zu Trost & Hoffnung. Die dafür zusammengestellten Exponate stammen aus sieben Jahrhunderten, von der gotischen Handschrift des frühen 15. Jahrhunderts bis zu Arbeiten, die eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. Dabei gibt es Leitfiguren aus der christlichen Bildtradition wie Hiob, Christus am Ölberg, die Pietà, heilige Märtyrer, den reuigen Petrus, den depressiven König Saul, aber auch Schutzpatrone und den Schutzengel. Die Gegenüberstellungen alter, klassisch moderner und zeitgenössischer Kunst eröffnen einen einzigartigen Spannungsbogen durch die Kunst- und Kulturgeschichte.

Die Ausstellung wurde von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern mit Werken unterstützt, die teilweise von einschneidenden persönlichen Erlebnissen inspiriert wurden und die überaus individuelle Zugänge zum Thema „Leid“ finden. Es gibt unter anderem Arbeiten von Linde Waber, Julia Faber, Simon Schober, Michael Endlicher, Thomas Naegerl, Hans Robert Pippal, Susanne Geister. Gerade zwischen den Werken aus unterschiedlichen Epochen ergeben sich oft erstaunliche Parallelen, die zeigen, dass es sich bei dem Thema „Leid“ um ein Phänomen handelt, das Menschen zu allen Zeiten quer durch alle Kulturkreise und Weltanschauungen betroffen und bewegt hat. Die Ausstellung hat in der Sommersaison täglich von 9 bis 18 Uhr und in der Wintersaison täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Ausstellungsführungen gibt es am Samstag und am Sonntag jeweils um 12 und 15 Uhr.

Nähere Informationen unter 0676/447 90 67, Walter Hanzmann, E-Mail presse@stift-klosterneuburg.at

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