23.01.2024 | 10:11

Alltagsradfahren im Höhenflug: Rekordwachstum von über 126 Prozent bei NÖ nextbike-Leihrädern

LH-Stv. Landbauer: Innovative Mobilitätsinitiativen tragen zu Gesundheit und Lebensqualität unserer Landsleute bei und ermöglichen Lückenschluss zum öffentlichen Verkehrsnetz

LH-Stellvertreter Udo Landbauer und Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin von Radland NÖ blicken auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Es wurden nicht nur Rekorde bei den Ausleihen von nextbike gebrochen, sondern auch eine Rekord-Beteiligung bei der Kilometersammel-Aktion „Niederösterreich radelt“ verzeichnet. So viele Kinder und Jugendliche wie noch nie zuvor konnten von Radfahrkursen, Workshops und Mitmach-Aktionen profitieren. Darüber hinaus wurden zahlreiche erfolgreiche Projekte und Initiativen im Bereich der Verkehrssicherheit realisiert und bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Förderung des Zufußgehens in die Praxis umgesetzt.

Insgesamt standen rund 1.000 nextbikes in 58 Gemeinden landesweit zur Verfügung, welche rund 203.000-mal ausgeliehen wurden. Das entspricht einer Steigerung von 126 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit anderen Worten: jedes Rad war über 200-mal im Einsatz. LH-Stv. Udo Landbauer ist mit der Bilanz des Verleihservice sehr zufrieden: „Mehr als doppelt so viele Landsleute haben sich im vergangenen Jahr neu registriert und sich damit aktiv entschieden, ihre Alltagswege flexibel und bequem mit dem Leihrad zu zurückzulegen.“ Erfreulich ist ebenso die deutliche Steigerung von nextbike Ausleihen in der heurigen Wintersaison.

Diese Entwicklung des Angebotes in Niederösterreich zeigt, dass die Leihfahrräder nicht nur in saisonalen, sondern auch in ganzjährigen Zeiträumen eine komfortable alternative Mobilitätslösung darstellen,“ betont Landbauer. In den vergangenen Jahren hat sich nextbike erfolgreich als optimales Verkehrsmittel für kurze Strecken etabliert: Es zeichnet sich durch Unabhängigkeit, Flexibilität und Kosteneffizienz aus, da die erste halbe Stunde dank des niederösterreichischen Landestarifs kostenfrei ist. Durch strategische Partnerschaften mit VOR, ÖBB und ÖAMTC können Nutzer zudem von attraktiven Vergünstigungen auch für die zweite halbe Stunde profitieren.

Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin von Radland Niederösterreich und Betreiberin von nextbike, freut sich über die zunehmende Nutzung des Angebotes: „Wir werden das Fahrradleihsystem kontinuierlich verbessern und innovative Wege einschlagen, um Mobilität noch bequemer, nachhaltiger und zugänglicher zu gestalten.“

Alle Rekorde der letzten Jahre hat im fünften Jahr ihres Bestehens auch die Aktion „Niederösterreich radelt“ überboten. Mit einer Zunahme von 21 Prozent an Teilnehmern erreichte die Initiative eine Rekordteilnehmerzahl von 6.595 engagierten Radfahrern. Zusammen legten sie insgesamt rund 4,8 Millionen Kilometer zurück, was einer Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese imposante Leistung entspricht unglaublichen 120 Erdumrundungen. Derzeit beteiligen sich rund 1.110 Radfahrer an der Winterradeln Aktion und haben bereits mehr als 7 Erdumrundungen zurückgelegt. Die Aktion läuft noch bis 11. Februar 2024 und es warten noch viele attraktive Preise.

In Niederösterreich wurde 2023 zudem ein umfassendes Kurs- und Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche angeboten, woran insgesamt 14.250 begeistert teilgenommen haben. Landbauer betont: „An erster Stelle steht die Sicherheit unserer Kinder. Wir setzen daher gezielte Maßnahmen. Aus diesem Grund begrüßen wir Fahrradkurse genauso wie neue Initiativen wie beispielsweise Rad-Schulwegpläne“. Diese zeigen verkehrssichere Wege zur Schule per Rad, empfehlenswerte Querungsstellen sowie Gefahrenstellen auf. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr fünf dieser Pläne gemeinsam mit dem KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) erarbeitet.

Eine neue, vom LH-Stellvertreter ins Leben gerufene Initiative mit dem Namen "Zu Fuß in die Schule" zielt darauf ab, mithilfe von Broschüren und einem Erklärvideo Eltern für die Vorteile eines aktiven Schulwegs zu sensibilisieren. Reflektierende Textilsticker für alle Volksschülerinnen und Volksschüler der ersten und zweiten Klasse machten dabei den Schulweg noch sicherer.

2023 konnten überdies rund 58.500 Bürger von den (derzeit sieben) Gehzeit.Karten profitieren, die in Zusammenarbeit mit dem NÖ Mobilitätsmanagement und Gemeindevertretern in die Praxis umgesetzt wurden. Ähnlich einem U-Bahn-Plan wird angezeigt, wie viel Zeit benötigt wird, um wichtige Orte in der Gemeinde zu Fuß zu erreichen.

Landbauer betont abschließend: „Diese Maßnahmen und Initiativen des vergangenen Jahres sind in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Sie tragen nicht nur dazu bei, die individuelle Gesundheit und Lebensqualität unserer Landsleute zu verbessern, sondern ermöglichen auch einen Lückenschluss zum öffentlichen Verkehrsnetz. Mit diesen herausragenden Initiativen streben wir an, die aktive Mobilität für die Niederösterreicher noch besser zu gestalten.“

Weitere Informationen: Radland GmbH – Agentur für Aktive Mobilität, Mag. Susanne Pohlert, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel: 0664 827 1060, Susanne.Pohlert@radland.at, www.radland.at

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