Zum Schutz der bäuerlichen Betriebe und ihrer Tiere müssen strenge Maßnahmen gegen die Einschleppung der Maul- und Klauenseuche ergriffen werden. Der Bund hat dafür schon Grenzschließungen und Einfuhrverbote, etwa für die Einfuhr von Nutztieren, Fleisch- und Milchprodukten, angeordnet.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hält fest, dass der Schutz der bäuerlichen Betriebe höchste Priorität habe, deshalb werde auf allen Ebenen rasch, abgestimmt und mit voller Entschlossenheit gehandelt – in enger Zusammenarbeit mit der für diese Veterinär- und Tierschutzangelegenheiten zuständigen Landesrätin Susanne Rosenkranz und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, denen Dank für ihren engagierten Einsatz gilt.
An den geöffneten Grenzübergängen in Hohenau (Bezirk Gänserndorf) und Berg (Bezirk Bruck/Leitha) werden nun zusätzlich Seuchenteppiche gelegt und vom NÖ Straßendienst betreut werden, um eine Einschleppung der Maul- und Klauenseuche über den Straßenweg möglichst zu verhindern.
Der Einsatzstab des Landes, bestehend aus Expertinnen und Experten der Veterinärdirektion, des Katastrophenschutzes, des Straßendiensts, der Blaulichtorganisationen, der Landwirtschaft etc., tagt in Permanenz, um sich jederzeit über aktuelle Entwicklungen abzustimmen und die notwendigen Maßnahmen so schnell wie möglich zu ergreifen.
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