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12.11.2023 | 12:30

Moderne Umgestaltung für Schloss Atzenbrugg

LH Mikl-Leitner: „Davon profitiert die gesamte Region“

v.l. ecoplus Prokuristin Petra Patzelt, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeisterin Beate Jilch
v.l. ecoplus Prokuristin Petra Patzelt, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeisterin Beate Jilch© NLK BurchhartDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Schloss Atzenbrugg im Tullner Becken ist für das Museum von Franz Schubert bekannt. Das bereits teilsanierte Schloss soll mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung im Bereich der Schubert Gedenkstätte neu adaptiert werden, um eine moderne Ausstellungsgestaltung zu ermöglichen. „Ich bin überzeugt, mit der Modernisierung des Museums werden wir mehr Besucherinnen und Besucher ins Schloss Atzenbrugg locken können. Davon profitiert die gesamte Region“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Die Attraktivierung des Schlosses soll bis zum Jahresende 2024 realisiert werden.

Die Marktgemeinde Atzenbrugg plant eine moderne Ausstellungsgestaltung – mit dem Ziel mehr Gäste vor Ort begrüßen zu können, welche Franz Schubert im musikalischen Ambiente nach dem Vorbild der „Landpartien“ erleben möchten. Das Museum ist ansprechend für Jung und Alt, denn es punktet unter anderem mit Hörspielen und interaktiven Stationen für Kinder. Es handelt sich um einen Mitgliedsbetrieb der Niederösterreich-Card und das Museum wurde mit dem Museums-Gütesiegel ausgezeichnet. Vor den Renovierungsarbeiten konnten jährlich 6.000 Besucherinnen und Besucher im Museum gezählt werden.

Um das Schloss Atzenbrugg barrierefrei zugänglich zu machen, wird ein Aufzug eingebaut. Dieser wurde bereits von der Denkmalschutzbehörde genehmigt. Das Schlossareal soll generell für Bürgerinnen und Bürger sowie für Vereine wieder attraktiv gestaltet und auf einen modernen Standard gebracht werden. „Damit die touristischen Frequenzen dauerhaft gesteigert werden können, wird das Schloss Atzenbrugg für Konzerte sowie für Festivitäten der Gemeinde verwendet“, betont Bürgermeisterin Beate Jilch.

Unterstützt wird das Projekt im Rahmen der ecoplus Regionalförderung. „Die Regionalförderung, die ecoplus für das Land Niederösterreich umsetzt, ist für die Gemeinden, Regionen und Projektträger ein starker Partner. Im Schloss Atzenbrugg werden notwendige Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, um die regionale Wertschöpfung zu stärken“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Der Standort Schloss Atzenbrugg hat in den letzten Jahren eine starke zusätzliche Belebung mit der Einrichtung des Seminar- und Ausbildungszentrums der Kultur.Region.Niederösterreich erfahren. Seit 2019 gibt es ganzjährige Lehrgangs- und Kursangebote für Kulturverantwortliche in den Gemeinden, für Mitarbeitende im Bereich der kommunalen Kommunikation oder für Ehrenamtliche, die sich zum Freiwilligenkoordinator ausbilden lassen. Weiters gibt es Diskussionsveranstaltungen und eine rege Seminartätigkeit seitens des Musik und Kunst Schulen Managements, der Chorszene und von diversen Fachbereichen. Zusätzlich ist derzeit die Schaffung eines Freiwilligencenters geplant.

Weitere Informationen: ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, Markus Steinmaßl, T: +43 2742 9000-19619, M: m.steinmassl@ecoplus.at

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