11.04.2022 | 10:37

Neues touristisches Leitsystem soll Schwarzatal-Radroute verbessern

LR Danninger: Die Weiterentwicklung des Angebots wird noch mehr Sportbegeisterte in die Region bringen

Die in den Wiener Alpen gelegene Schwarzatal-Radroute erstreckt sich über 40 Kilometer und bietet Radlerinnen und Radlern sportliche Erlebnisse mit atemberaubenden Aussichtspunkten. Sanfte Steigungen sowie eine größtenteils asphaltierte Strecke machen den Radweg ideal für Familien. Im Zuge eines LEADER-Projekts werden nun Maßnahmen gesetzt, um die Schwarzatal-Radroute bekannter und attraktiver zu gestalten. So sollen Hinweistafeln im Sinne eines touristischen Leitsystems und Radstartplätze installiert werden. „Der Radtourismus nimmt in Niederösterreich einen besonders hohen Stellenwert ein. Wir investieren daher laufend in die touristische Radwegeinfrastruktur, um auch zukünftig Radbegeisterten ein ansprechendes und optimiertes Streckennetz bieten zu können“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

Die Schwarzatal-Radroute verbindet Lanzenkirchen mit Reichenau an der Rax. Der aussichtsreiche Radweg führt durch tiefe Föhrenwälder, entlang der herrlich klaren Schwarza und gewährt einen Einblick in die Geschichte der Region der Wiener Alpen. Im Zuge eines LEADER-Projekts soll der landschaftlich sehr attraktive Radweg für Ausflugsradlerinnen und Ausflugsradler weiter optimiert werden, indem Radstartplätze und Radhinweistafeln im Sinne eines touristischen Leitsystems eingerichtet werden. „Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung des radtouristischen Angebots wird weitere Sportbegeisterte in die Region bringen, wodurch die regionale Wertschöpfung erhöht und schließlich Arbeitsplätze gesichert werden“, erklärt Danninger.

In einem vorangegangenen Projekt wurde die Strecke bereits evaluiert, teilweise neu terrassiert und nach dem Radwegekonzept Niederösterreichs beschildert und elektronisch erfasst. Auch zukünftig soll weiter in den Schwarzatal-Radweg investiert werden, um diesen einerseits zu attraktivieren und andererseits zu bewerben – etwa durch die Errichtung zusätzlicher Rastplätze oder durch die Gestaltung von Print-Werbemitteln. „Ziel der aktuellen und auch der zukünftig geplanten Maßnahmen ist es, diesen landschaftlich sehr attraktiven Radweg für überregionale Ausflugsradlerinnen und Ausflugsradler bekannt zu machen, die mit dem Schwarzatal und mit der anschließenden Welterberegion die neu definierte Sommerfrische erleben wollen. Mit der Zertifizierung von mindestens zwei Betrieben zu ‚Wiener Alpen Radgastgebern‘ sollen weiters Nächtigungsgäste angesprochen werden“, erklärt Mariella Klement-Kapeller, Geschäftsführerin Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH. Christian Samwald, Obmann LEADER-Region Niederösterreich Süd, fügt hinzu: „Reizvoll, abwechslungsreich und kurzweilig – die Schwarzatal Radroute lädt zum Sporteln und zum Genießen ein. Ich freue mich, dass wir wertvolle Unterstützung für die weitere Attraktivierung bekommen.“

Die LEADER-Region Niederösterreich Süd hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU–Programms LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.

Weitere Informationen: Wirtschaftsagentur ecoplus, Markus Steinmaßl, Telefon 02742/9000 196 19, E-Mail m.steinmassl@ecoplus.at, bzw. Büro Landesrat Jochen Danninger, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail andreas.csar@noel.gv.at.

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