18.07.2019 | 09:29

Pflege: Tschechische Delegation zu Besuch in Niederösterreich

Gespräche über Pflege und Soziales und Erfahrungsaustausch im Zeichen der demografischen Alterung der Bevölkerung

Gestern, Mittwoch, war eine Delegation aus Tschechien zu Gast im NÖ Regierungsviertel in St. Pölten. Die Vertreterinnen und Vertreter des tschechischen Ministeriums für Arbeit und Soziales interessierten sich insbesondere für das Sozial-und Pflegewesen in Niederösterreich. Dementsprechend standen neben dem Besuch des NÖ Regierungsviertels selbst, ein Besuch des NÖ Pflege- und Betreuungszentrums St. Pölten vormittags und des NÖ Hilfswerks am Nachmittag auf dem Programm.

Im Rahmen des Besuchs des NÖ Pflege- und Betreuungszentrums St. Pölten skizzierte Gruppen- und Abteilungsleiter Otto Huber vom Amt der NÖ Landesregierung die Eckpfeiler des NÖ Pflegewesens anhand von Zahlen und deren demografischer Entwicklung und präsentierte Fakten zu den mobilen, teilstationären und stationären Pflegeangeboten und deren Finanzierung in Niederösterreich. Im Detail sprach er über die Angebote der NÖ Pflege- und Betreuungszentren des Landes Niederösterreich, wie Langzeit-, Kurzzeit- und Übergangspflege und über Modelle im Bereich Hospiz und Palliative Care.

„Wir stehen im Bereich der Pflege und Betreuung in Österreich vor großen Herausforderungen, die wir als Länder auch gemeinsam mit dem Bund rasch bewältigen müssen. Die NÖ Pflege- und Betreuungszentren haben sich mit ihrer laufenden Arbeit im europaweiten Vergleich ein hervorragendes Image erarbeitet, das zeigen zahlreiche internationale Delegationen, die sich unser Pflegesystem in Niederösterreich näherbringen lassen. Das unterstreicht auch die hohe Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte“, bedankt sich Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister beim Pflegepersonal.

„Das Land Niederösterreich ist mit 48 Standorten, rund 6.000 Pflege-und Betreuungsplätzen und 5.350 Beschäftigten der größte Pflegeheimbetreiber in Niederösterreich. Mit der Entwicklung bewohnerorientierter Pflege- und Betreuungskonzepte gehen wir neue Wege in der Versorgung älterer und chronisch kranker Menschen im Land. Viel Erfahrung haben wir insbesondere in der Demenzbetreuung und im Bereich von Hospiz und Palliative Care, wo Niederösterreich eine Vorreiterrolle einnimmt“, betonte Otto Huber.

Ein Rundgang durch das Pflege- und Betreuungszentrum St. Pölten und ein gemeinsames Mittagessen rundeten diesen Programmpunkt ab.

Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at

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