Die vielseitige Landschaft des Marchfelds lädt zum Verweilen ein und bietet mit seinen barocken Schlössern beliebte Ausflugsziele, die unter anderem mit dem Rad erkundet werden können. Im Zuge eines Projekts der LEADER-Region Marchfeld wurde das Radroutennetz professionell erhoben und beschildert. Ziel des Projekts ist es, die gesamte Grenzregion Marchfeld touristisch aufzuwerten.
„Für das Land Niederösterreich hat der Radtourismus eine enorme Bedeutung. Daher ist es wichtig das Angebot laufend zu verbessern und damit den Tourismus zu stärken“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Im Rahmen der Landesausstellung 2022 in Marchegg wurden in der Grenzregion Marchfeld - Slowakei Radrouten angeboten, die alle Schlösser der Schlösserreich ARGE (Orth, Eckartsau, Hof, Niederweiden und Marchegg) in einer Rundfahrt verbinden. Bisher waren diese Routen nur digital abrufbar. Daher wurde dieses Angebot neu erhoben und in weiterer Folge beschildert. „Durch diese Maßnahmen wird das vielfältige Radangebot verbessert und die gesamte Grenzregion Marchfeld touristisch aufgewertet“, schildert Hannes Steinacker, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH.
Zunächst wurden die drei „Schlösserreich“-Radrouten (Schlösserreich Runde, Königliche Runde, Kaiserliche Familienrunde) befahren und ein Beschilderungsplan wurde umgesetzt. Auch Kontrollfahrten sowie Social Media Marketingmaßnahmen zur Bewerbung werden durchgeführt. „Dieses Projekt soll dazu beitragen, die Region touristisch aufzuwerten und ein attraktives Radangebot zu schaffen“, sagt der Gänserndorfer Bürgermeister LAbg. René Lobner, Obmann der LEADER-Region Marchfeld.
Als Wirtschaftsagentur des Landes ist ecoplus auch in der Förderperiode 2023-27 Hauptförderstelle für nicht-landwirtschaftliche Maßnahmen im Rahmen von LEADER. „Die Projekte kommen direkt aus den Regionen und bringen eine beeindruckende Bandbreite mit sich. Von Jänner 2024 bis Februar 2025 konnten 48 LEADER-Projekte unterstützt werden“, informiert ecoplus Prokuristin Petra Patzelt.
Die LEADER-Region Marchfeld hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land, Bund und Europäischer Union gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des GAP-Strategieplans Österreich 2023-2027 und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beschlossen.
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