01.07.2020 | 12:51

Stabilisierung der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich setzt sich zur Jahresmitte fort

LR Eichtinger/Hergovich: Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt - Arbeitslosenzahl im Juni 2020 wieder unter jener im März 2020

Im Juni lag die Zahl der Arbeitslosen in Niederösterreich mit 64.224 um 10,2 Prozent unter dem Monat Mai 2020, aber immer noch um 19.547 bzw. 43,8 über dem Niveau des Vorjahres (im April betrug der Anstieg noch 70 Prozent). Damit verzeichnet Niederösterreich nunmehr den geringsten Anstieg aller Bundesländer.

Die Entspannung der wirtschaftlichen Situation und Normalisierung des Alltags wirken sich positiv auf den niederösterreichischen Arbeitsmarkt aus. „Selbstverständlich bewegen wir uns dabei immer noch auf einem sehr hohen Niveau, aber der Anstieg verlangsamt sich. Das heurige Jahr ist nicht vergleichbar mit allem, was wir aus der Vergangenheit bisher gekannt haben. Für die betroffenen Zielgruppen werden wir mit unseren Arbeitsmarktexperten konkrete Maßnahmen und Pakete erarbeiten“, sagt der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger.

„Die Steigerung bei den Arbeitsaufnahmen unserer Kundinnen und Kunden zeigt, dass sich die Entspannung der Krisensituation auch im Juni fortsetzt. So liegen die Arbeitsaufnahmen in den letzten zwei Monaten mit knapp 20.000 um bereits 80 Prozent über den Vergleichswerten des Vorjahres“, erklärt der Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, Sven Hergovich. Darüber hinaus besitzen insgesamt 2.700 Jobsuchende eine Einstellzusage ihres Dienstgebers, das sind - natürlich auch „Corona bedingt“ -um die Hälfte mehr als im Vorjahr.

Diese Entwicklung betrifft auch alle Branchen, die stärksten Rückgänge konnten wir mit -2.034 in der Beherbergung und der Gastronomie, in der Arbeitskräfteüberlassung (-1.374), in der Baubranche (-923) sowie im Handel (-884) verzeichnen.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat betrifft Frauen (-9,9 Prozent) und Männer (-10,4 Prozent) in etwa gleichem Ausmaß und auch alle Altersgruppen. Erfreulicherweise ist er bei den Jugendlichen mit -15,9 Prozent stärker als bei den Erwachsenen (-9,5 Prozent).

Weitere Informationen: Büro LR Eichtinger, Mag. Markus Habermann, Telefon 02742/9005-12361, E-Mail markus.habermann@noel.gv.at

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