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05.10.2026 | 09:52

Demokratieradar zeigt: Familie hat in Niederösterreich einen besonders hohen Stellenwert

LH Mikl-Leitner: Aktuelle Befragung macht sichtbar, Familie ist den Menschen im Land besonders wichtig - und Niederösterreich gibt mit dem Ausbau der Kinderbetreuung konkrete Antworten

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu den Ergebnissen des Demokratieradars.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu den Ergebnissen des Demokratieradars.© NLK BurchhartDownload (1.2Mb)

Im Rahmen der Zukunftsinitiative des Landes Niederösterreich „Mein Land denkt an morgen“ liegen neue Ergebnisse des Demokratieradars zum Schwerpunkt Familie, Kinder und Jugend vor. Für die repräsentative Studie wurden 2.085 Menschen in ganz Österreich befragt, darunter 800 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Die Ergebnisse zeigen: Familie hat in Niederösterreich einen besonders hohen Stellenwert, Eltern erleben Kinder als große Bereicherung und junge Menschen genießen breiten gesellschaftlichen Rückhalt. 

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Familie ist den Menschen in Niederösterreich besonders wichtig. Das zeigt jetzt auch das Demokratieradar. Für 78 Prozent spielt die Familie eine sehr große Rolle. Das ist ein starkes Zeichen. Und es zeigt: Wir in Niederösterreich sind Familienösterreich. Denn Familie bedeutet für die Menschen Heimat, Zusammenhalt und füreinander da zu sein. Und Kinder gehören ganz selbstverständlich dazu. Sie bringen Freude in unser Leben, sie geben unserem Alltag Sinn und sie stärken den Zusammenhalt. Als Land wollen wir Familien dort unterstützen, wo es im Alltag darauf ankommt. Ganz konkret bei der Kinderbetreuung. Vor vier Jahren haben wir die größte Kinderbetreuungsoffensive in der Geschichte unseres Landes gestartet. Jetzt gehen wir ins Finale. Viele haben gesagt: In einem Flächenbundesland kann das nicht funktionieren. Doch der Erfolg gibt uns recht: 70 Prozent aller neuen Kindergartengruppen in ganz Österreich wurden im Vorjahr in Niederösterreich eröffnet. Bei der Betreuungsquote der Zweijährigen hat sich Niederösterreich seit Beginn der Ausbau-Offensive vom 3. auf den 1. Platz vorgearbeitet. Heuer und 2027 kommen nochmals rund 120 weitere Kindergartengruppen dazu. Damit helfen wir Eltern dabei, Familie und Beruf gut miteinander zu vereinbaren. Wir arbeiten täglich für ein Niederösterreich, in dem Familien gerne leben, Kinder die besten Chancen bekommen und junge Menschen mit Zuversicht in ihre Zukunft blicken können.“   

78 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sagen, dass Familie in ihrem Leben eine sehr große Rolle spielt. Damit liegt Niederösterreich fünf Prozentpunkte über dem österreichweiten Durchschnitt von 73 Prozent. 

Univ.-Prof. Peter Filzmaier: „‚Mein Land denkt an morgen‘ verbindet systematisch erhobene Bürgermeinungen mit wissenschaftlicher Analyse und öffentlichem Dialog. Das Demokratieradar liefert dafür belastbare Daten und macht sichtbar, was den Menschen in Niederösterreich wichtig ist. In dem Fall ist es besonders die Familie.“ 

Wie erleben Eltern den Alltag mit ihren Kindern? Die Antworten fallen ausgesprochen positiv aus: 98 Prozent der niederösterreichischen Eltern stimmen sehr oder eher zu, dass Kinder Freude und Lebendigkeit in den Alltag bringen. Jeweils 94 Prozent sagen, dass man durch Kinder Verantwortung lernt und dass Kinder den Zusammenhalt in der Familie stärken. 

Auch bei den Werten, die Kindern mitgegeben werden sollen, zeigt sich ein klares gemeinsames Fundament: Respekt und Toleranz, Selbstvertrauen sowie Empathie und Hilfsbereitschaft werden von jeweils rund 80 Prozent als sehr wichtig eingestuft. Zählt man auch jene hinzu, die diese Werte als eher wichtig bewerten, liegt die Zustimmung jeweils bei 97 Prozent. 

Dr. Katrin Praprotnik: „Die Antworten der Eltern zeichnen ein positives Bild: Kinder bringen Freude und Lebendigkeit in den Alltag, sie vermitteln Verantwortung und stärken den Zusammenhalt in der Familie. Zugleich weisen viele Eltern auch auf die finanziellen und emotionalen Herausforderungen hin, die Kinder ebenso mit sich bringen.“ 

Die Ergebnisse zeigen ein deutlich familien- und jugendfreundliches Grundverständnis. 58 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind der Ansicht, dass Familien und Kinder vom Staat bereits ausreichend unterstützt werden. Gleichzeitig wünschen sich 82 Prozent mehr Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft, 81 Prozent mehr Akzeptanz für junge Menschen und 78 Prozent, dass ihre Meinungen stärker in der öffentlichen Diskussion vorkommen.

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