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28.10.2026 | 08:44

Goldschmiede „Die Buben“: Echtes Handwerk hat goldenen Boden

LH Mikl-Leitner besucht Goldschmied Edwin Surin und seinen Sohn Valentin anlässlich ihres Umzugs in St. Pölten

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in der Goldschmiede „Die Buben“ von (v.l.) Valentin und Edwin Surin
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in der Goldschmiede „Die Buben“ von (v.l.) Valentin und Edwin Surin© NLK PfeifferDownload (2.0Mb)

Während künstliche Intelligenz und Digitalisierung immer mehr Bereiche unseres Lebens verändern, setzt man bei der Goldschmiede Surin in St. Pölten weiterhin auf das, was seit Jahrhunderten zählt: handwerkliches Können, Fingerspitzengefühl und die Arbeit mit den eigenen Händen.  

Seit 26 Jahren ist Goldschmied Edwin Surin in St. Pölten tätig. Nun schlägt er gemeinsam mit seinem Sohn Valentin ein neues Kapitel auf: Mit dem Umzug an einen neuen Standort tritt der Familienbetrieb unter dem Namen „Die Buben“ auf. Aus diesem Anlass stattete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dem Betrieb einen Besuch ab. 

„In einer Welt, in der immer mehr digital und automatisiert wird, ist echtes Handwerk etwas ganz Besonderes. Denn künstliche Intelligenz kann vieles, aber echtes handwerkliches Können lässt sich nicht auf Knopfdruck ersetzen. Hier braucht es keinen Computer, keinen 3D-Drucker und keine künstliche Intelligenz, sondern vor allem zwei geschickte Hände, viel Erfahrung und eine große Portion Leidenschaft. Genau solche Betriebe machen unsere Wirtschaft so vielfältig und unsere Innenstädte so lebendig. Und wenn ein Vater seine Begeisterung für das Handwerk an seinen Sohn weitergibt, dann ist das gelebte Tradition mit Zukunft“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. 

Edwin Surin hat sich vor 26 Jahren mit einem klaren Ziel in St. Pölten niedergelassen: Er wollte der beste Goldschmied der Stadt werden. Dass er mittlerweile der einzige Goldschmied in St. Pölten ist, nimmt er mit Humor. „Mein Anspruch war immer, der beste Goldschmied von St. Pölten zu sein. Das ist natürlich ein bisschen einfacher, wenn man der einzige ist“, schmunzelt Surin. „Aber Spaß beiseite: Für mich war immer entscheidend, dass jedes Schmuckstück mit den eigenen Händen entsteht. Unser Handwerk hat sich über Jahrzehnte kaum verändert. Und genau das macht es so besonders. Jetzt freue ich mich, gemeinsam mit meinem Sohn Valentin unter dem Namen ,Die Buben‘ in die Zukunft zu gehen.“ 

Auch die Zahlen der Wirtschaftskammer Niederösterreich zeigen, wie besonders dieses traditionelle Handwerk ist: Aktuell gibt es in Niederösterreich 52 aktive Mitglieder im Berufszweig der Gold- und Silberschmiede. Derzeit wird im Bereich Gold- und Silberschmiede sowie Juweliere nur ein Lehrling in einem Lehrbetrieb ausgebildet. Umso wichtiger ist der Einsatz für den Erhalt dieses traditionsreichen Handwerks. Edwin Surin engagiert sich nicht nur als Fachgruppensprecher der Gold- und Silberschmiede in Niederösterreich, sondern hat auch über ein Jahr lang in der Bundesinnung daran mitgearbeitet, die österreichische Goldschmiedekunst als immaterielles Kulturerbe zu verankern – mit Erfolg. Trotz hoher Goldpreise ist die Nachfrage nach individuell gefertigten Schmuckstücken weiterhin gut. Gleichzeitig stellen zunehmende gesetzliche und bürokratische Anforderungen die Betriebe vor Herausforderungen. 

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Unser traditionelles Handwerk ist ein wertvolles Kulturgut, das es zu bewahren gilt. Edwin Surin setzt sich nicht nur für den Erhalt der Goldschmiedekunst ein, sondern gibt sein Wissen und Können auch an die nächste Generation weiter. Gemeinsam mit seinem Sohn Valentin zeigt er, wie Tradition und Zukunft Hand in Hand gehen.“

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(v.l.) Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Edwin und Valentin Surin.
(v.l.) Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Edwin und Valentin Surin.© NLK PfeifferDownload (1.9Mb)

(v.l.) Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Edwin und Valentin Surin.

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