Mehr als 200 Gäste aus Maustrenk haben das Energie-Fest von BLOCH3 und Heimwatt besucht und gemeinsam ein Fest der Energie-Unabhängigkeit gefeiert. Möglich macht dieses Fest ein Projekt, das man in Zahlen messen kann: Die drei Windräder des Windparks Maustrenk III erzeugen den Strom, aus dem der Heimwatt-Fixstromtarif entsteht – 8 Cent pro Kilowattstunde netto, 20 Jahre lang fix und OHNE Inflationsanpassung. Dass dieser Tarif nach Zistersdorf kommt, war eine Entscheidung über alle Parteigrenzen hinweg: ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne stimmten im Gemeinderat dafür – keine einzige Gegenstimme. Heute beziehen 1.600 Haushalte den Tarif in Österreich, in Zistersdorf allein bereits sieben von zehn Haushalten. Der 1.600. Heimwatt-Strombezieher wurde beim Fest eigens ausgezeichnet: die Pfadfindergruppe Zistersdorf.
LH-Stv. Stephan Pernkopf unterstreicht, warum solche Projekte für Niederösterreich so wichtig sind: „Wir setzen auf die Energie der Heimat! Denn Energie-Unabhängigkeit entsteht nicht irgendwo – sie entsteht in den Regionen. Wir wollen die regionale Wertschöpfung stärken und Niederösterreich Schritt für Schritt unabhängiger machen. Projekte wie die Windräder in Maustrenk zeigen, dass es funktioniert: Hier profitieren die Menschen direkt und wird das Leben so ein wenig leichter, egal was auf den Weltmärkten passiert.“
Landtagspräsident Karl Wilfing konnte leider nicht persönlich am Energie-Fest teilnehmen, hebt aber die Bedeutung solcher Projekte für das Land hervor: „Niederösterreich verfolgt das klare Ziel, bis 2030 weitgehend auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen. Windkraft ist dafür zentral. Der Windpark Maustrenk III stärkt nicht nur die Energieunabhängigkeit, sondern auch die Zukunftssicherheit des Weinviertels“, so Landtagspräsident Karl Wilfing.
Angela Baumgartner, Bürgermeisterin von Sulz im Weinviertel, sagte beim Energie-Fest in Maustrenk: „Niederösterreich hat sich klare Energieziele gesetzt – und wir erreichen sie nur mit Projekten, die von den Gemeinden und ihren Menschen mitgetragen werden. Maustrenk zeigt, wie das gelingt: Die Bevölkerung bekommt leistbaren Strom aus der eigenen Region, und rund um die Windräder entstehen zugleich neue Lebensräume für Wildtiere und Insekten. Wenn Bevölkerung und Natur gemeinsam profitieren, dann ist ein Projekt richtig gemacht.“
„Beim günstigen 8 Cent-Stromtarif war sich der Gemeinderat Zistersdorf einig: ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne stimmten für den günstigen Fixstromtarif – keine einzige Gegenstimme. Die Windräder in unserer Region senken die Stromrechnung unserer Haushalte und Betriebe. Das verbindet über alle Parteigrenzen“, so Bürgermeister Elmar Schöberl.
Für Martin, Andreas und Franz Blochberger, die BLOCH3 gemeinsam führen, ist das Fest mehr als ein Rückblick – es ist ein Versprechen: „Wir wollen die Menschen auf ihrem Weg in die Energie-Unabhängigkeit begleiten, und zwar so, dass alle etwas davon haben: die Einwohner, die Gemeinde, die Wildtiere, die Insekten und die Natur rund um unsere Windräder. Unsere Wildtiersuhle in Maustrenk hat in dieser besonders heißen Sommerphase vielen Tieren das Leben gerettet. Genau so verstehen wir unsere Verantwortung: Energie aus der Region für die Region – im Einklang mit dem, was hier wächst und lebt.“
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